20.03.2008
(18.02.2005) 26 Millionen Euro für noch mehr Versorgungssicherheit

Die Stadtwerke Karlsruhe investieren in diesem Jahr rund 26,4 Millionen Euro in ihre Leitungsnetze und Anlagen zur Energie- und Trinkwasserversorgung. 8,4 Millionen Euro davon fließen in die Stromversorgung. Allein im Bereich des Stromnetzes erneuern sie im Jahr 2005 etwa 30 Kilometer Leitungen. „Ein Engagement, um die hohe Qualität der Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger zu sichern“, so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. „Außerdem stellen die Investitionen in die Energie- und Trinkwasserversorgung einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für die Region dar, da die Stadtwerke als Unternehmen mit örtlicher Verbundenheit vorrangig regional ansässige Firmen mit den Bauarbeiten beauftragen“, betont Dr. Roth.

Bei der Stromversorgung ist einer der Investitionsschwerpunkte in diesem Jahr Durlach, wo die Stadtwerke weite Teile des Nieder- und Mittelspannungsnetzes erneuern. Auch große Investitionen bei der Anlagentechnik nehmen sie in diesem Jahr in Angriff: So modernisieren sie etwa mit 2,3 Millionen Euro Schaltanlagen, Steuerungstechnik und Transformatoren in ihren Umspannwerken Ost und Nord. Eine Baumaßnahme, für die 2006 noch weitere 2,7 Millionen Euro eingesetzt werden.

Bei der Erdgasversorgung sind die Stadtwerke dieses Jahr in vielen Teilen Karlsruhes aktiv: In Neureut, Knielingen, Wolfartsweier, Stupferich und Palmbach, aber auch in der Nachbarstadt Rheinstetten werden sie das Erdgasnetz weiter ausbauen. 6,4 Millionen Euro lassen sie sich den Erhalt und den weiteren Ausbau der umweltschonenden Erdgasversorgung kosten. Ihr 720 Kilometer langes Erdgasleitungsnetz wird bis Dezember um weitere 6 Kilometer gewachsen sein. Außerdem erneuern sie für mehr Versorgungssicherheit rund 5 Kilometer bestehende Leitungen.

7,1 Millionen Euro wird in die Trinkwasserversorgung der Fächerstadt investiert. Mit diesem Geld erneuern sie unter anderem 6 Kilometer Leitungen. Eine der wichtigsten Baumaßnahmen beginnt im April auf der Kaiserallee: Im Bereich zwischen Koch- und Händelstraße wird die fast 100 Jahre alte Grauguss-Leitung ersetzt.

Bei der Fernwärmeversorgung schlägt die Sanierung der Haupttransportleitung vom Ahaweg in die Waldstadt, mit der bereits vergangenes Jahr begonnen wurde, auch 2005 mit über 1 Million Euro stark zu Buche. Parallel dazu wird das Heizkraftwerk Waldstadt mit einem sehr effizienten und umweltschonenden Heizwasserkessel zu einem modernen Reserve- und Spitzenkraftwerk ausgebaut. Mit dieser 1,5 Millionen Euro teuren Investition schaffen die Stadtwerke ein zweites Standbein der Fernwärmeversorgung der Waldstadt und erhöhen so die Versorgungssicherheit für den Stadtteil. Insgesamt haben sie für Investitionen in der Fernwärmeversorgung 4,6 Millionen Euro eingeplant.

Weniger bekannt sind die Investitionen der Stadtwerke in das Telefon- und Lichtwellenleiternetz. Das Unternehmen verfügt nach der Telekom über das zweitgrößte Telekommunikationsnetz in Karlsruhe. Dieses wird mit rund 300.000 Euro modernisiert und weiter ausgebaut.

Nicht nur den Erhalt und Ausbau konventioneller Erzeugungs- und Verteilungstechnik lassen sich die Stadtwerke jedes Jahr viele Millionen Euro kosten, sie fördern auch den Ausbau regenerativer und alternativer Energieerzeugung in Karlsruhe. Beispiele sind das Laufwasserkraftwerk Appenmühle oder auch Solaranlagen für Karlsruher Schulen. In diesem Jahr stehen wieder rund 380.000 Euro für solche Projekte zur Verfügung.

„Wir werden weiter in unsere Netze und Anlagen investieren“, so Dr. Roth. „Die Stadtwerke sehen es als ihre Verpflichtung an, durch kontinuierliche Investitionen ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit zu gewährleisten.“



 
 
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