Im Durchschnitt vier Prozent höhere Strompreise / 12 Cent mehr pro Kubikmeter Trinkwasser / Stadtwerke Karlsruhe gehören auch weiterhin zu den günstigen Anbietern in Deutschland
Aufgrund weltweit stark gestiegener Primärenergiepreise für Kohle, Öl und Gas, höherer Entgelte für das vorgelagerte Hoch- und Höchstspannungsnetz sowie weiter gestiegenen Belastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz müssen die Stadtwerke Karlsruhe ihre Strompreise zum 1. Januar 2005 um durchschnittlich 4,3 Prozent erhöhen. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden Strom ergeben sich hierdurch Mehrkosten von rund 2 Euro pro Monat. „Die Preisentwicklung nach oben findet bundesweit statt, denn die gestiegenen Kosten bei der Strombeschaffung treffen alle Stromversorger“, betont Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe.
Beim Trinkwasser ist der vom Gesetzgeber geforderte höhere Aufwand für Versorgungssicherheit und Qualitätskontrollen der Grund für eine Erhöhung nach vier Jahren Preisstabilität. Der Preis für einen Kubikmeter Trinkwasser steigt ab Januar um 12 Cent. Die Stadtwerke unterstreichen, dass diese Preiserhöhung dank einer nachhaltig rationellen und sparsamen Betriebsführung begrenzt werden konnte.
„Die Preisanpassungen beim Strom und Trinkwasser finden so moderat wie irgend möglich statt, damit die Kunden der Stadtwerke auch weiterhin ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis haben“, unterstreicht Dr. Unnerstall. Die Stadtwerke Karlsruhe gehören auch nach der Preiserhöhung zu den günstigen Anbietern in Deutschland.
Nähere Informationen zu den Tarifen der Stadtwerke gibt es beim Call Center unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-200 300 6. Die neuen allgemeinen Trinkwasser- und Stromtarife und auch das günstigere Treueangebot „Vorteil 24“ sind in der StadtZeitung, dem Amtsblatt der Stadt Karlsruhe, vom 17. Dezember nachzulesen.