Modernstes Kraftwerk und Brennstoffzelle, Photovoltaik und Windkraft neben Kompetenzen von Forschungseinrichtungen die Basis für Modellstadt
Die Stadtwerke Karlsruhe begrüßen den Impuls des Vorstandsvorsitzenden der Energie Baden Württemberg EnBW, Prof. Dr. Utz Claassen, ein Modell der Energiestadt der Zukunft zu entwickeln und schlagen vor, das Konzept der so genannten „EnyCity“ in Karlsruhe zusammen mit der EnBW zu realisieren. „Gerade die Vernetzung der Kompetenzen unter anderem der Energieversorger, des Forschungszentrums, der Universität und den zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen in der Fächerstadt bildet eine optimale Basis für das Modell“, so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe.
Im Rahmen der Kanzlerinitiative „Partner für Innovation“ schlug Prof. Claassen in Berlin vor, die deutschen Spitzentechnologien zu bündeln um Energie optimal zu erzeugen, einzusetzen und effizient zu nutzen. Dies könnte in Form einer Modellstadt untersucht werden. In Karlsruhe sind bereits zahlreiche Beispiele modernster Technologien, die Deutschland zu bieten hat, realisiert, unterstreicht Dr. Roth. So stehe am Rheinhafen eine der modernsten Gas- und Dampfturbinenanlagen und bei dem Reifenhersteller Michelin eine der modernsten Brennstoffzellen der Welt. Daneben erzeugen Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftanlagen vorbildlich regenerativen Strom, alternative Kraftstoffe kommen zur Anwendung und vieles mehr. Gerade die modulartige Vernetzung des Wissens mit Hilfe der Forschungseinrichtungen und der anwendungsorientierten Unternehmen in der Fächerstadt könnte optimal zusammengeführt werden.
Mit den genannten Partnern ließe sich nach Vorstellung des technischen Geschäftsführers das Modell der Energiestadt der Zukunft, die für viele ein Vorbild sein könnte, aufzeigen: „Karlsruhe ist bereits Energiemetropole, wir könnten hier den Impuls von Prof. Claassen schnell umsetzen und den Weg zwischen Vision und praxisreifer Anwendung weiter entwickeln“, so Dr. Roth.