20.03.2008
(22.03.2004) Stadtwerke engagieren sich zum Weltwassertag

Der Internationale Tag des Wassers am 22. März steht dieses Jahr unter dem Motto „Wasser und Naturkatastrophen“. Allein die letzten beiden Sommer haben gezeigt, dass schwere Naturkatastrophen wie Hochwasser und Überschwemmungen, aber auch Dürren, nicht mehr auf bestimmte klimatische Regionen begrenzt sind.

In Deutschland genug Wasser in bester Qualität

„Selbst im Jahrhundertsommer im letzten Jahr wurde trotz anhaltender Trockenheit in Deutschland das Trinkwasser nicht knapp“, betont der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft anlässlich des Weltwassertags. Im Bundesgebiet betrage der jährliche Wasservorrat 182 Milliarden Kubikmeter Grund-, Oberflächen- und Quellwasser. Rund 6.700 Wasserversorger fördern davon etwa 3 Prozent oder 5,4 Milliarden Kubikmeter Wasser jährlich. Der Haushaltswasserverbrauch in Deutschland liege bei durchschnittlich 129 Litern pro Einwohner und Tag.

Nicht nur bei der Quantität, sondern auch bei der Qualität des Trinkwassers bekommt Deutschland gute Noten: „Das deutsche Trinkwasser ist für seine Spitzenqualität weltweit anerkannt“, so der Bundesverband weiter. Das komme nicht von ungefähr, denn für Versorgungssicherheit und -qualität investieren die deutschen Wasserversorger jährlich über 2,3 Milliarden Euro in die Sanierung oder Erneuerung von Versorgungsanlagen und Rohrnetzen. „Das Trinkwasser in der Fächerstadt belegt im bundesdeutschen Vergleich sogar einen der vorderen Plätze“, freut sich Dr. Karl Roth, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe. Es muss nicht gechlort werden, ist reich an Mineralstoffen und ohne Einschränkung für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet. Neben ständigen Kontrollen im Karlsruher Technologiezentrum Wasser überwachen die Stadtwerke die Qualität des Karlsruher Trinkwassers rund um die Uhr in ihrer Wassergütemessstation.

Bewusstsein für Lebensmittel Trinkwasser schärfen

„Während wir in Deutschland überreich mit Wasser bester Qualität gesegnet sind, ist der Wassermangel in vielen Entwicklungsländern Alltag. Über eine Milliarde Menschen haben in diesen Ländern keinen Zugang zu sauberem Wasser“, so Dr. Roth bei der Eröffnung der Ausstellung „Karlsruher Brunnen – Kunst und Technik“ im Landesgewerbeamt und verdeutlicht so, wie elementar wichtig das „Lebensmittel Nummer eins" ist. Mit dieser Ausstellung, die zum Weltwassertag startet, möchten die Stadtwerke diese Botschaft im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verankern. Dem begleitenden Brunnen-Buch von Prof. Dr. Dietrich Maier, messen die Stadtwerke große Bedeutung bei, da es – über die Ausstellung hinaus – zu einem wichtigen Bereich der Trinkwasserversorgung informiert und auf diese Weise auch ganz allgemein für das Thema Trinkwasser als Lebensspender sensibilisiert. Aus diesem Grund entschlossen sich die Stadtwerke auch für die Finanzierung des Buches, das es ab sofort im Handel zu kaufen gibt.

„Der Besinnung auf die Bedeutung des Trinkwassers geben wir mit einer Spendenaktion noch zusätzliche Kraft“, betont Dr. Roth. Die Stadtwerke verlangen für die Ausstellung keinen Eintritt, rufen jedoch zu einer Geldspende für den Bau eines Trinkwasserbrunnens in Afrika auf. Alle Spenden und auch die Einnahmen durch den Kartenverkauf für das große Klassik-Frühstück, das die Stadtwerke als Abschluss-Event der Ausstellung veranstalten, fließen der European Well and Fountain Society zu. Diese Europäische Brunnengesellschaft verwendet die Gelder für das Projekt „Trinkwasser für die Massai, Brunnenbau in Kenia“.



 
 
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