20.03.2008
(18.02.2004) Löschwasseratlas als Arbeitshilfe im Brandfall

Wenn’s brennt und alles schnell gehen muss, dann sorgt in Zukunft ein sogenannter Löschwasseratlas dafür, dass die Einsätze der Feuerwehr noch reibungsloser als bisher verlaufen. „Dieser Atlas zeigt, wo es im Ernstfall am besten lang geht und wo Löschwasser gezapft werden kann“, bringt es Erster Bürgermeister Siegfried König auf den Punkt, in dessen Verantwortungsbereich seit der Neuordnung der Dezernate nicht nur die Stadtwerke liegen, sondern unter anderem auch der Bereich Brand- und Katastrophenschutz.

Schon in der Vergangenheit griffen die Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen auf die Rohrnetzpläne der Stadtwerke zurück. Ein großes Problem war hier jedoch, das immer umfangreicher werdende Planwerk auf dem Laufenden zu halten. Standorte zusätzlicher Hydranten oder der Verlauf neuer Trinkwasserleitungen, etwa in Neubaugebieten, mussten in aufwändiger Handarbeit in die einzelnen Pläne eingetragen werden. Auf der Suche nach einer effektiven, gleichzeitig jedoch möglichst kostengünstigen Lösung beauftragte die Branddirektion die Stadtwerke mit der kompletten Erstellung von 60 Löschwasseratlanten, mit der jetzt die Einsatz-Trupps der Karlsruher Feuerwehr ausgestattet werden.

Viele kleine Details machen den Löschwasseratlas zu einer praktikablen Arbeitshilfe: In rund 50 durch Spiralbindung zusammengefassten und anschaulich gestalteten Stadtteil-Plänen sehen die Feuerwehrleute auf einen Blick den Verlauf der dortigen Trinkwasserleitungen und die Standorte der Hydranten, denn diese haben die Stadtwerke extra farblich hervorgehoben. Außerdem kennzeichneten sie die Haupt-verkehrswege und zeichneten in die Pläne Seen und fließende Gewässer ein. Auch für die Zukunft ist gesorgt: Gibt es Änderungen in den Rohrnetzplänen übertragen die Stadtwerke diese in die Pläne für den Löschwasseratlas und liefern die aktualisierten Seiten dann fix und fertig ausgedruckt auf reiß- und wasserfestem Papier zum Austausch an die Branddirektion.

„Dass die Stadtwerke und die Branddirektion schon lange an einem Strang ziehen, zeigt einmal mehr dieser Löschwasseratlas“, betont Dr. Karl Roth, technischer Geschäftsführer des Karlsruher Energie- und Trinkwasserversorgers. Er sei das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung einer jahrzehntelangen, sehr engen Zusammenarbeit.

„Mit dem Löschwasseratlas geben die Stadtwerke der Feuerwehr in der Fächerstadt eine unerlässliche Arbeitshilfe an die Hand“, betont der Leiter der Karlsruher Branddirektion Klaus Maurer.



 
 
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