Das Thema Wärmeservice stand im Mittelpunkt eines zweitägigen Erfahrungsaustauschs von 25 Fachleuten der Energie- und Wasserbranche aus dem gesamten Bundesgebiet. Auf Einladung der Stadtwerke Karlsruhe fand das durch die ASEW, der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im Verband kommunaler Unternehmen, initiierte Treffen vom 21. bis 22. Januar in der Fächerstadt statt.
„Im Wettbewerb ist die Kundenbindung wichtiger denn je, und die klappt dann besonders gut, wenn wir neben der sicheren und preisgünstigen Energieversorgung auch kompetenten Service unter Beweis stellen", betont Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb der Stadtwerke Karlsruhe. Gerade im Bereich der Energiedienstleistungen seien in Karlsruhe für verschiedene Kunden, wie zum Beispiel Gewerbebetriebe, öffentliche Einrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften individuelle Lösungen realisiert worden. Die Erkenntnis daraus stellen die Stadtwerke gerne im Informationsaustausch mit befreundeten Unternehmen zur Verfügung. Gerade bei der Vertragsgestaltung und auch in der Wärmeabrechnung mit den Kunden sind in Karlsruhe viele Erfahrungen gesammelt worden.
Zentral diskutiert wurden bei der ASEW-Tagung Heizungsanlagen, die nicht mehr durch den Hauseigentümer betrieben werden, sondern von einem professionellen Wärmeunternehmen, dem sogenannten Contractor. Dies wird meist dann aktuell, wenn neue Anlagen eingebaut werden müssen und so die Investitionen auch durch die Reduzierung der Brennstoffkosten getragen werden sollen. Dr. Unnerstall unterstrich, dass neben der gestiegenen Wirtschaftlichkeit auch immer die Umwelt von solchen Lösungen profitiere, da moderne Heizungsanlagen auch weniger Schadstoffe produzieren. „Hier bieten die Stadtwerke maßgeschneiderte Komplettlösungen an", so der Geschäftsführer.