Aufgrund stark gestiegener Einkaufspreise müssen die Stadtwerke Karlsruhe ihre Strompreise zum 1. Januar 2004 um rund 5 Prozent erhöhen. Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden Strom ergeben sich hierdurch Mehrkosten von rund 2 Euro pro Monat.
„Die Preisentwicklung nach oben findet bundesweit statt, denn die gestiegenen Kosten bei der Strombeschaffung - seit Jahresbeginn von über 30 Prozent - treffen alle Stromversor-ger“, betont Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe. Viele Unternehmen hätten ihre Strompreise sogar bereits im Herbst erhöht, um die höheren Einkaufspreise aufzufangen. „Die Stadtwerke Karlsruhe werden aber auch nach der Preiserhöhung weiterhin zu den günstigsten Anbietern in Deutschland gehören“, versichert Dr. Unnerstall. Erst vor einem Jahr stellte das Wirtschafts-magazin „Capital“ den Stadtwerken ein sehr gutes Zeugnis aus: Bei einem Preisvergleich unter den 30 größten Städten in der Bundesrepublik waren sie der insgesamt günstigste Anbieter bei der Strom-, Erdgas- und Wasserversorgung von Familien.
Geschäftsführer Dr. Thomas Unnerstall weist darauf hin, dass nach Berechnungen des Verbandes der Elektrizitätswirt-schaft (VDEW) der Anteil der Steuern und gesetzlichen Abgaben an den Stromkosten mittlerweile über 40 Prozent ausmachen.
Nähere Informationen zu den Tarifen der Stadtwerke gibt es beim Call Center unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-200 300 6. Die neuen allgemeinen Stromtarife und auch das günstigere Treueangebot „Vorteil 24“ sind in der StadtZeitung, dem Amtsblatt der Stadt Karlsruhe, vom 19. Dezember nachzulesen.