„Das Karlsruher Trinkwasser kann viel besser nicht sein“. Zu diesem Ergebnis kam die Zeitschrift Hörzu in einem großen Trinkwassertest, den sie in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlichte. In über 270 deutschen Städten hatte die Zeitschrift im Frühjahr das Trinkwasser von akkreditierten Labors auf Geschmack, Nitrat, Nitrit und Chlor unter-suchen lassen und dem Trinkwasser der Fächerstadt nach Auswertung der Testergebnisse die Note „Zwei plus“ gegeben. Damit gehört Karlsruhe in Sachen Trinkwasserqualität im deutschen Vergleich zu den Städten mit der besten Trinkwasserqualität. Ein Ergebnis, über das sich die Stadtwerke sehr freuen.
Das Karlsruher Trinkwasser wird ausschließlich aus Grundwasser gewonnen. Es ist von Natur aus so gut, dass es in der Regel nicht gechlort werden muss. Es ist außerdem frei von Nitrit und sehr nitratarm; es liegt um das Zwanzigfache unter dem Grenzwert. „Deswegen kann das Karlsruher Trinkwasser auch bedenkenlos für die Zubereitung von Säuglings-nahrung verwendet werden“, hebt Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, hervor.
Auch die gemessenen Werte in den Städten, die im Trinkwasser-Ranking der Hörzu auf den hinteren Plätzen landeten, liegen weit unterhalb der gesetzlichen Grenz-werte. „Ich trinke in Deutschland unbedenklich aus jedem Trinkwasserhahn“, so Dr. Roth. „Das würde ich nur in ganz wenigen anderen Ländern tun“. Die von der Hörzu ermittelten Werte zeigen auch noch einmal deutlich, wie absurd das unseco-Länderranking war, nach dem Deutschland bei der Wasserqualität unter 120 Ländern nur Platz 54 erreicht hat, während Bangladesch zum Beispiel auf Platz 40 gelandet ist.