Die technische Betriebsführung des Wasserrohrnetzes in Ötigheim und Bietigheim und auch des Wasserwerkes in Ötigheim erfolgen ab dem ersten Juli durch die Stadtwerke Karlsruhe. Hierzu haben sich die Gemeinderäte der beiden Gemeinden im Süden Karlsruhes entschieden. Durch diese Beauftragung des größten Trinkwasserversorgers in der Region soll die Erfahrung und der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke genutzt werden. Neben den hierdurch freigesetzten Synergien war die Verschärfung der Trinkwasserverordnung mit zahlreich vorgeschriebenen Trinkwasseranalysen einer der Gründe für die Zusammenarbeit, betonten Bürgermeister Ernst Kopp für Bietigheim und Bürgermeister Werner Happold für Ötigheim bei der Vertragsunterzeichnung. Neben der technischen Betriebsführung bauen die Stadtwerke für Ötigheim auch eine digitale Erfassung des Leitungsnetzes auf.
Für Ersten Bürgermeister Siegfried König ist die technische Zusammenarbeit der Gemeinden mit den Stadtwerken Karlsruhe ein Beispiel für eine „gelebte“ TechnologieRegion Karlsruhe. „Wenn der Kleinere sich an den Größeren anlehnen kann und dieser zum Beispiel einen effizienteren Einsatz seines Bereitschaftsdienstes bekommt, dann gewinnen doch alle“, so Erster Bürgermeister König.
Die Stadtwerke Karlsruhe bieten Gemeinden wie auch Geschäftskunden eine breite Palette von Dienstleistungen im Bereich der Trinkwasserversorgung an: Durch den jahrzehntelangen Erfahrungsschatz im Betrieb von Förderbrunnen, im Brunnen- und Messstellenbau, bei der Brunnenuntersuchung und -überwachung oder, wie am Beispiel von Ötigheim und Bietigheim, bei der Wartung und Unterhaltung von Leitungsnetzen, können die Stadtwerke qualifizierte Dienstleistungen anbieten, unterstreicht Dr. Karl Roth, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe.