Die Karlsruher Kinderheime sind ab sofort online. Die Stadtwerke Karlsruhe und die Deutsche Telekom übergaben heute vier Internet-Lernstationen an 100 Heimkinder. Die Lernstationen bestehen aus insgesamt 24 Personalcomputern. Sie wurden von der Deutschen Telekom geliefert und untereinander vernetzt. Die Lernstationen sind über den Top-Speed-Anschluss T-DSL und einem T-Online-Zugang mit dem Internet verbunden. Im Rahmen von kostenlosen Telekom-Schnupperseminaren wurden darüber hinaus 14 Betreuer der Kinderheime speziell im Umgang mit dem Internet geschult. Während der nächsten sechs Monate ist das Surfen im Internet für die Kinderheime kostenlos.
Roland Roth, Hauptabteilungsleiter bei den Stadtwerken und Initiator des Engagements für die Karlsruher Kinderheime, hob in seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung der Internetstation im Kinderheim der Hardstiftung in Neureut die Bedeutung hervor, die der Computer und das Internet für die junge Generation schon heute hat. In der Zukunft werde das Internet sogar noch an Bedeutung zunehmen. Um so wichtiger sei es deshalb, wenn wir auch die Kinder in unseren Heimen darauf vorbereiten und ihnen die gleichen Chancen geben, wie all jenen, die in den Familien aufwachsen.
Alle drei Karlsruher Kinderheime (Hardstiftung Neureut, Antonius-Heim Haupthaus und die Außenstelle Knielingen sowie das Kinder- und Jugendhilfszentrum in Karlsruhe) wurden im Rahmen dieses gemeinsamen Engagements von der Telekom und den Stadtwerken Karlsruhe mit insgesamt 24 leistungsfähigen und modernsten PCs ausgestattet.
Eine Internetstation besteht im Durchschnitt aus sechs PCs, die untereinander über ein lokales Netzwerk einschließlich Router und Switch verbunden sind. In das Netzwerk sind darüber hinaus 18 Drucker integriert. Der Zugang ins World-Wide-Web erfolgt über einen T-ISDN dsl-Anschluss der Telekom. Damit kann zu High-Speed-Bedingungen gesurft werden, das heißt, jeder Nutzer hat die Möglichkeit Daten aus dem Internet mit bis zu 768 Kilobit pro Sekunde zu saugen.
Mit dem T-DSL Highspeed-Anschluss werden Downloads von Bildern, Videos oder Musikdateien deutlich verkürzt. Verbesserte Multimedia Player erlauben zum Beispiel das Abspielen von ganzen Filmen in Videoqualität.