Stadtwerke Karlsruhe auch zukünftig bundesweit einer der günstigsten Anbieter
Nachdem bereits im laufenden Jahr die Abgaben nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und nach dem Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) angehoben wurden, steigen diese Abgaben zum 1. Januar 2003 erneut. Auch die Ökosteuer wird zum Jahresbeginn ein weiteres Mal erhöht. Die Weitergabe dieser gesetzlich verursachten Mehrbelastungen bedeutet einen Anstieg der Strompreise um 4 bis 5 Prozent.
Aufgrund dieser Entwicklung und auch aufgrund gestiegener Strombeschaffungskosten sind die Stadtwerke Karlsruhe gezwungen, die Strompreise zum 1. Januar 2003 anzupassen. Die Kilowattstunde Strom kostet dann für Haushaltskunden durchschnittlich rund 7 Prozent mehr als bisher. Für einen Haushalt mit 3.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch ergeben sich hierdurch Mehrkosten von etwa 3 Euro im Monat.
„Die Preisentwicklung nach oben findet bundesweit statt, da die Steuer- und Abgabenerhöhungen alle Stromversorger treffen“, betont Geschäftsführer Dr. Thomas Unnerstall und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nach Berechnungen des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) der Anteil der Steuern und gesetzlichen Abgaben am Endkundenpreis für einen Durchschnittshaushalt in Deutschland mittlerweile über 40 Prozent beträgt.
„Auch nach der Preiserhöhung werden die Stadtwerke Karlsruhe zu den günstigsten Anbietern in Deutschland gehören“, ist sich Dr. Unnerstall sicher. Erst im Oktober stellte das Wirtschaftsmagazin „Capital“ den Stadtwerken ein sehr gutes Zeugnis aus: Bei einem Preisvergleich unter den 30 größten Städten in der Bundesrepublik waren sie der insgesamt günstigste Anbieter bei der Strom-, Erdgas- und Trinkwasserversorgung von Familien.
Nähere Informationen zu den Tarifen der Stadtwerke gibt es beim Call Center unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-200 300 6. Die neuen Strompreise sind auch in der StadtZeitung, dem Amtsblatt der Stadt Karlsruhe, vom 13. Dezember nachzulesen.