„Nachts sind alle Katzen grau, doch die Lampenfahnder bringen Farbe in die Dunkelheit“, hob Erster Bürgermeister Siegfried König bei der Dankesfeier der diesjährigen Bürgeraktion „Wo brennt eine Straßenlampe nicht?“ in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Karlsruhe hervor. Die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger der Fächerstadt, die jedes Jahr defekte Straßenlampen an die Stadtwerke melden, leisten einen wichtigen Beitrag zur nächtlichen Sicherheit auf Karlsruhes Straßen“, so König. Vor über 30 Jahren riefen die Stadtwerke diese Bürgeraktion ins Leben. Seither spürten Karlsruherinnen und Karlsruher über 310.000 defekte Straßenlampen auf und meldeten diese an die Stadtwerke weiter.
Dass die Bürgeraktion über so viele Jahre hinweg sehr erfolgreich war und ist, zeigt die stetig steigende Zahl der Mehrfachmelder. Jedes Jahr können wir ein paar neue Gesichter im Kreis der Lampenprofis begrüßen“, freut sich Prof. Jürgen Ulmer, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stadtwerke. Die Mehrfachmelder – mittlerweile sind es über 40 – sind jene Gruppe engagierter Karlsruher, die jedes Jahr über 100 defekte Straßenlampen an die Entstörtrupps des Energie- und Wasserversorgungs-unternehmens weitergeben, erklärte Ulmer. Dieses Jahr wurden insgesamt über 13.000 defekte Straßenlampen gemeldet. Davon gingen alleine 3.451 Meldungen auf das Konto des „Lampenfahnder-Königs“ Helmut Zöller. Er ist bereits seit 27 Jahren auf der Jagd nach defekten Straßenlampen. Als Dank für seine ungewöhnliche Leistung, für die er bereits im Guinnesbuch der Rekorde steht, erhält er einen Sonderpreis.
„Dank dem Engagement dieser Bürgerinnen und Bürger können die Stadtwerke Gelder einsparen, die sie für die Modernisierung und den Ausbau der Straßenbeleuchtung verwenden“, hob Ulmer hervor.