In diesen Tagen war es wieder soweit: 27 Auszubildende der verschiedensten Berufssparten trafen sich bei den Stadtwerken Karlsruhe zu ihrem zweitägigen Einführungsseminar. Industriekauffrau/ -mann, Elektroinstallateur/ in oder IT-System-Elektroniker – für jeden ist unter den insgesamt neun Ausbildungsberufen etwas dabei. „Die Ausbildung betrachten wir neben der Schaffung von qualifiziertem Nachwuchs für unser eigenes Haus auch als gute Möglichkeit, unseren Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu leisten, da wir über unseren eigenen Bedarf hinaus Ausbildungsplätze anbieten“, so Harald Rosemann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Insgesamt befinden sich zur Zeit über hundert junge Menschen bei den Stadtwerken Karlsruhe in der Ausbildung.
Um die Ausbildung attraktiv zu gestalten wurden in den letzten Jahren einige Berufsfelder angepasst: Der Fernmeldeanlagenelektroniker wurde zum Informations-elektroniker; neu hinzugekommen ist der IT-System-Elektroniker. Neben dem klassischen dualen System, das die praktische Ausbildung mit der Theorie in der Berufsschule verknüpft, bietet der Energie- und Wasserversorger seit einigen Jahren in Kooperation mit den Berufsakademien Karlsruhe und Mannheim auch die Ausbildung zum/zur Diplom-Betriebswirt/in (BA) und Diplom-Ingenieur/in (BA) an. Bei diesem Studiengang erwerben die Studentinnen und Studenten in den verschiedenen Abteilungen des Hauses praktische Erfahrung und betreuen kleinere Projekte. Parallel dazu werden sie an der BA im Halbjahres-Rhythmus auf ihr Diplom vorbereitet.
Dass sich auch die gewerbliche Ausbildung bei den Stadtwerken sehen lassen kann, davon zeugen die Erfolge bei Leistungswettbewerben der Handwerkerjugend und Berufsolympiaden. Zahlreiche Kammer-, Landes- und Bundessieger befinden sich unter den fertig Ausgebildeten der letzten Jahre. Erst im letzten Jahr feierten die Stadtwerke wieder einen Landessieger. Thorsten Elfner, der sich mit sehr guten Ergebnissen in seinem Ausbildungsberuf „Fernmeldeanlagenelektroniker“ für den Leistungswettbewerb des Landes qualifiziert hatte, nahm zusammen über 350 Handwerkerinnen und Handwerkern aus acht Kammer-bezirken bei der „Berufsolympiade“ um die Spitzenpositionen in 83 verschiedenen Handwerksberufen teil und gewann in seiner Berufssparte. „Wir hoffen auch in Zukunft auf solche Könner. Unsere Ausbilder stehen jedenfalls mit ihrer Kompetenz und Erfahrung gerne zur Verfügung,“ so Rosemann abschließend.