Am Freitag, 22. März, dem international begangenen Tag des Wassers, informieren Fachleute der Stadtwerke Karlsruhe von 10 bis 17 Uhr an der Ecke Kaiserstraße und Karl-Friedrich-Straße über die Qualität des Karlsruher Trinkwassers, geben viele wertvolle Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit dem kostbaren Nass, analysieren mitgebrachte Brunnenwasser-Proben auf ihre Inhaltsstoffe und schenken gratis Trinkwasser aus. Bei einem Quiz zur Trinkwasserversorgung in der Fächerstadt gibt es viele attraktive Preise zu gewinnen. Außerdem verlosen die Stadtwerke eine Ballonfahrt für zwei Personen.
„Während wir in Deutschland überreich mit Wasser gesegnet sind, ist der Wassermangel in vielen Entwicklungsländern Alltag. Etwa 1,1 Milliarden Menschen haben in diesen Ländern keinen Zugang zu sauberem Wasser“. Die Aussage von Dieter Bongert, des wasserpolitischen Sprechers des Bundesverbands der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) anlässlich des Tag des Wassers verdeutlicht, wie elementar wichtig das Lebensmittel Nummer eins ist. Mit ihrem Aktionstag in der Karlsruher Innenstadt möchten die Stadtwerke diese Botschaft im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger verankern. Im Gegensatz zu den Menschen in den Entwicklungsländern brauchen sie sich über die Qualität und Quantität keine Sorgen zu machen, denn das Karlsruher Trinkwasser gehört zu den besten Wässern in Deutschland. Es muss nicht gechlort werden und ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet. Neben ständigen Kontrollen im Karlsruher Technologiezentrum Wasser überwachen die Stadtwerke die Qualität des Karlsruher Trinkwassers rund um die Uhr in ihrer Wassergütemessstation.
Dank einer vorausschauenden Planung gibt es in Karlsruhe zu keinem Zeitpunkt Versor-gungsprobleme. Das Wasserschutzgebiet Kastenwört wird dafür sorgen, dass sich auch künftige Generationen um das Trinkwasser keine Sorgen machen müssen. Die laufende Überwachung der Grundwasser-stände und umfassende Wasserbilanzen zeigen, dass die Grundwasservorräte in Karlsruhe nicht übernutzt werden. Die Stadtwerke achten streng darauf, dass selbst in trockenen Jahren den grundwasserführenden Sand- und Kiesschichten nie mehr entnommen wird, als die Niederschläge nachliefern.