Innung für Elektrotechnik und Innung für Sanitär-, Heizungs-und Klimatechnik Karlsruhe legen im Rahmen der Fachmesse „Inventa“ die gemeinsamen „Spielregeln“ mit den Stadtwerken fest / Partnerschaftliche Zusammenarbeit hat optimiertes Leistungsangebot für die Kunden zum Ziel.
„Wir wollen im Wettbewerb um Kunden zusammen mit den Innungs-Fachbetrieben auftreten“, unterstrich der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe, Prof. Jürgen Ulmer, bei der Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung mit den Innungen für Elektrotechnik und Sanitär-Heizungstechnik (SHK). Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt soll die langjährigen Partner in Karlsruhe nicht auseinanderdividieren.
„Weder wird die eine Seite fremde Energieanbieter ins Spiel bringen noch werden die Stadtwerke den Handwerksbetrieben Konkurrenz machen“, so kommentierte SHK-Innungsobermeister Jochen Schmidt die Vereinbarung. Vielmehr stehe der gemeinsame Kunde im Mittelpunkt: Während die Lieferung von Erdgas, Strom, Wärme und Trinkwasser mit den Bereichen Leitungsbau oder Ablesung und Abrechnung primäre Aufgaben der Stadtwerke Karlsruhe sind, stehen die handwerklichen Tätigkeiten nach den Hauptabsperreinrichtungen in den Häusern im Verantwortungsbereich des Handwerkes. „Diese über viele Jahre bewährte und gefestigte Marktpartnerschaft soll auch im Wettbewerb gelten“, so der Obermeister der Elektroinnung, Wolfgang Schmitt, bei der Unterzeichnung der Vereinbarung auf der Fachmesse „Inventa“. Handwerk wie auch Stadtwerke verpflichten sich in der Erklärung, Interessenskonflikte partnerschaftlich zu lösen. „Ein zukunftsorientiertes Zeichen der Marktpartner“, so brachte es Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer, auf den Punkt.